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Leitfaden "Gründung einer Repräsentanz in Russland"

Über 5.000 deutsche Unternehmen sind in Russland tätig. Die Zahl nimmt stetig zu, auch wenn die Wirtschaftskrise und die gegenseitigen Sanktionen zu einem Rückgang der Investitionen und des Handels geführt haben. Nach wie vor ist der Modernisierungsbedarf der russischen Wirtschaft insgesamt hoch. Hier ist vor allem ausländisches Know-how und Technologie gefragt, aber auch Kapital. Nach den Angaben der Bundesbank und der russischen Zentralbank sind die Direktinvestitionen deutscher Firmen im Jahre 2015 im Vergleich zu 2014 um das Vierfache gestiegen. Allein im ersten Quartal 2016 betrugen die deutschen Direktinvestitionen in die russische Wirtschaft ca. EUR 1,1 Milli-arden.

Auch im „Doing Business Ranking 2016“ der Weltbank ist Russland um 11 Positionen nach oben geklettert – dies spielt auch für Investoren eine Rolle, wenn es darum geht, sich in Russland niederzulassen.

Für Unternehmen, die nicht nur Handel mit Russland von Deutschland aus betreiben, sondern vorort tätig sein wollen, stellt sich die Frage nach der Art der Niederlassung, die gegründet werden soll.

Eine Repräsentanz scheidet als Niederlassungsform dann aus, wenn beabsichtigt ist, in Russland aktiv wirtschaftlich tätig zu werden, z.B. Waren zu importieren und zu veräußern, ein Lager zu unterhalten oder aber auch Dienstleistungen zu erbringen. Dies hat verschiedene Gründe, auf die weiter unten eingegangen wird. Normalerweise werden Repräsentanzen gegründet, um eine Präsenz auf dem russischen Markt zu verstärken und neue Kunden zu gewinnen.


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